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Wie funktioniert die Entmagnetisierung? 

Hat sich ein ferromagnetischer Werkstoff erst einmal magnetisiert, so bleibt diese Magnetisierung theoretisch für unbeschränkte Zeit bestehen.


Ein magnetischer Werkstoff kann jedoch mit folgenden Methoden absichtlich oder unabsichtlich entmagnetisiert werden:

  • Hohe Temperatur: Ferromagnetische Materialien verlieren ihre magnetischen Eigenschaften durch Erhitzen des Werkstoffes über die Curie-Temperatur hinaus.
  • Mechanische Beanspruchung: Starke Stöße oder Vibrationen können die Ausrichtung der magnetischen Momente zerstören.
  • Externe Magnetfelder: Ein starkes, äußerlich angelegtes, alternierend abnehmendes, magnetisches Wechselfeld kann die Ausrichtung der magnetischen Momente umkehren.

Warum müssen Werkstoffe entmagnetisiert werden? 

Stahlkomponenten können durch verschiedene Einflüsse ungewollt magnetisiert werden. Dies kann sowohl während der Fertigung als auch bei der späteren Handhabung passieren. 

Ursachen der Magnetisierung

  • Fertigungsverfahren: Bestimmte Fertigungsverfahren, wie z.B. Schweißen, Brennschneiden oder spanende Bearbeitung, können zu einer Magnetisierung der Stahlkomponenten führen.
  • Lasthebemagnete: Die Verwendung von Lasthebemagneten zum Transport von Stahlkomponenten kann ebenfalls eine Magnetisierung verursachen. 

Probleme durch Magnetisierung

  • Weiterverarbeitung: Magnetisierte Stahlkomponenten können sich bei der Weiterverarbeitung, z.B. beim Beschichten oder Schweißen, negativ auf die Ergebnisse auswirken.
  • Haftung: Magnetische Anhaftungen von Schmutz und Spänen können die Qualität der Oberfläche beeinträchtigen.
  • Korrosion: Magnetisierte Stahlkomponenten können unter bestimmten Bedingungen anfälliger für Korrosion sein.

Fazit

Die Entmagnetisierung von ferromagnetischen Werkstoffen ist ein wichtiger Prozess in vielen Bereichen der Industrie und Technik. Durch die Beseitigung ungewollter Magnetisierung können negative Auswirkungen auf die Weiterverarbeitung, die Haftung von Verunreinigungen und die Korrosion vermieden werden.

Die Wahl der geeigneten Entmagnetisierungsmethode hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Material, der Größe und Form des Werkstücks sowie den gewünschten Ergebnissen.


Es stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Die gängigsten Methoden sind das Erhitzen über die Curie-Temperatur und die Anwendung externer Magnetfelder mit Hilfe eines Entmagnetisiergeräts.

Fachkundige Beratung und die Auswahl des geeigneten Entmagnetisiergeräts sind wichtig, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Wir bei Magna-C helfen Ihnen gerne bei der Auswahl des passenden Produktes für Ihre Anwendung. Kontaktieren Sie uns hierfür gerne einfach!

Mit folgenden Produkten können Sie entmagnetieren

Handentmagnetisiergerät
Art. Nr: 38172
Handentmagnetisiergerät für Werkzeuge und Werkstücke
Zum Entfernen von lästigem Restmagnetismus an Ihren Werkzeugen und Werkstücken. Einfach das Gerät einschalten, die betroffenen Werkstücke auslegen und den Entmagnetisierer drüberführen. Beseitigt Restmagnetismus in Sekundenschnelle.
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Platten-Entmagnetisiergerät
Art. Nr: 83004
Platten-Entmagnetisiergerät 160x120x115mm
Entfernt schnell und effizient Restmagnetismus aus Stahl- und Gusswerkstücken. Das Platten-Entmagnetisiergerät ist für kleine und große Teile geeignet und kann auch in Förderstrecken eingebaut werden. Entfernen des Magnetismus erfolgt durch Verfahren der Werkstücke über die Geräte.

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Magnetisier- und Entmagnetisiergerät für Schraubendreher
Art. Nr: 38174
Magnetisierer für Schraubendreher
Ein kleines Gerät zum Magnetisieren und Entmagnetisieren von Schraubendrehern. Ein leicht magnetischer Schraubendreher hilft Ihnen beim Handling von kleinen Schrauben, da diese von selbst an der Spitze haften bleiben.
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